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Mobile Computing

iPhone und iPad in Lagerhallen, auf Baustellen oder im Supermarkt nutzen.

Die iOS-Geräte von Apple sind nicht nur stylische Begleiter im Alltag. Mit ihnen können auch ganz alltägliche Aufgaben an eher ungewöhnlichen Einsatzorten erledigt werden. Voraussetzungen gibt es eher wenig.

Auf der Couch ein Buch lesen, im Web surfen oder unterwegs Texte schreiben – ohne die Zweifel die bekanntesten und auch sehr naheliegenden Einsatzmöglichkeiten eines iPads. Doch in nicht wenigen Betrieben gehen die Überlegungen inzwischen in eine ganz andere Richtung, was den Einsatz von iPhone oder iPad betrifft. Die Drogeriekette dm sorgte unlängst für Schlagzeilen, weil sie die Mitarbeiter in den Filialen mit Smartphones ausstatten will. Und Modefilialisten wie Zara beginnen damit, dem Verkaufspersonal Tablets an die Hand zu geben, die dann auch während der Kundenberatung zum Einsatz kommen sollen.

Die Digitalisierung erfordert flexible Werkzeuge.

Hinter diesen Entwicklungen steckt die tiefgreifende Umwälzung in der Wirtschaft, die unter dem Namen digitale Transformation oder schlicht Digitalisierung bekannt ist. Beispiel Handel. Der Digital Commerce führt dazu, dass sich der stationäre Handel anders aufstellen muss. In den Fokus rücken Beratungskonzepte. Die Läden werden eher zu Erlebniswelt und Showrooms. Die Zahl der vorhandenen Produkte nimmt ab. Das ist letztlich aber kein Problem, wenn der informierte Kundenberater Produkte für den Kunden direkt aus dem Online-Shop oder der Warenwirtschaft des Unternehmens bestellen kann. Der Shop wird damit zur Verlängerung des Verkaufsregals. Und das Tablet das Informationszentrum, um darauf zuzugreifen.

Warenbestände, Aus- und Eingänge in der Logistik zu erfassen, war die Domäne spezieller Handscanner. Doch inzwischen geht der Trend eindeutig in Richtung von Geräten, die in der Fachsprache MDE (Mobile Datenerfassung) heißen. Oder zu Smartphones, die mit der richtigen Software die gleichen Aufgaben erledigen können, aber vielseitiger einsetzbar sind. Und wegen des Betriebssystems iOS sind sie auch verständlicher in der Bedienung. In Hinblick auf die Verarbeitungsgeschwindigkeit und Genauigkeit beim Scannen von Barcodes und Etiketten ist das iPhone teilweise sogar der Spezialhardware überlegen.

Unternehmensberater und selbst Architekten schätzen dagegen das geringe Gewicht eines iPads. Und während das Notebook noch startet, ist das Tablet bereits startklar.

Die zwei Herausforderungen: Geräteschutz und Stromversorgung.

In einer Lagerhalle, im Supermarkt oder im Kaufhaus geht es deutlich rustikaler zu, als etwa auf dem heimischen Sofa. Schließlich sind die Menschen dort auf der Arbeit. Nur während im Wohnzimmer das iPhone vielleicht auf den weichen Teppich fällt, wartet harter Beton in den Hallen. Hier kapituliert dann auch irgendwann die solideste Bauweise. Entsprechend müssen Gehäuse und Displays vor Umwelteinflüssen geschützt werden. Außerdem muss das Gerät in jeder Situation auch gut greifbar sein. Für das iPhone in der Logistik gibt es beispielsweise Manschetten für den Unterarm, um so die schnelle Verfügbarkeit des Scanners zu erreichen, aber auch den raschen Wechsel zu freien Händen beim Einladen gewährleisten.

Welche Schutzmöglichkeiten hier in Frage kommen und sinnvoll sind, kann nur im Beratungsgespräch mit einem Fachhändler oder Lösungsanbieter ermittelt werden.

Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt ist natürlich die Akkulaufzeit. So verbraucht das reine Scannen eines Barcodes wenig Strom. Aber bei der Verarbeitung wird der Prozessor schon belastet. Je nach Aufgabengebiet dürfte die Ladung des internen Akkus kaum für eine achtstündige Schicht ausreichen. Doch auch hier gibt es Lösungen, etwa durch zuschaltbare Batteriepacks, die dann auch praktischerweise in der Gerätehülle untergebracht sind.

Fazit: Das iOS-Device im harten Arbeitsalltag ist kein Problem. Wenn denn vorher der Bedarf exakt beschrieben wird.

 

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