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Systempflege - Tipps und Tricks zur Optimierung von Mac und Co.

Den Mac pflegen – innen wie außen.

Mindestens einmal pro Jahr sollten Nutzer ihrem Mac etwas mehr Aufmerksamkeit als sonst schenken und Zeit in die Gerätepflege stecken. Das ist gut für das Betriebssystem und steigert den eigenen Wohlfühlfaktor.

Ballast abwerfen – ungenutzte Programme entfernen.

Wer ordentlich Platz auf seiner Festplatte zurückgewinnen will, muss sich kritisch den Ordner "Programme" seines Systems ansehen. Was davon wird eigentlich tatsächlich noch regelmäßig eingesetzt? Dabei wird der User so manche "Karteileiche" finden, die schon lange nicht mehr genutzt wurde. Also, weg damit!

Die meisten Nutzer werden nicht benötigte Anwendungen dann einfach auf den Papierkorb ziehen. Allerdings bleiben auf diesem Weg in aller Regel auch immer noch Reste der Installation auf dem System zurück. Nutzer, die viel Programme ausprobieren und Demoversionen testen, belegen so im Laufe der Zeit ordentlich Speicherplatz mit ungenutztem Inhalt.

Aber man kann Abhilfe schaffen: Seit vielen Jahren ist die Software AppCleaner bewährt, die Programme rückstandslos entfernen kann. Die App kostet nichts und ist intuitiv bedienbar. Einfach das Icon der nicht mehr benötigten Anwendung in das Programmfenster ziehen und bestätigen. Wer sich unsicher ist, kann hier vorher noch einzelne Dateien vor dem Löschen bewahren.

Noch mehr Speicherplatz lässt sich gewinnen, wenn auch das Download-Verzeichnis aufgeräumt wird. Auch dort sammeln sich im Laufe der Zeit jede Menge an Dateien an, die eigentlich niemand mehr braucht, zum Beispiel DMG-Archive von Apps, die einmal ausprobiert wurden oder Dateianhänge aus E-Mails.

Caches leeren.

Der Mac verwendet eine ganze Reihe von Zwischenspeichern. Diese Cache-Dateien beschleunigen die Arbeit mit dem System, weil Programme nicht immer die Originaldatei aufrufen müssen. Es kommt aber immer mal wieder vor, dass die Cache-Dateien veralten oder beschädigt werden. Wenn weiterer Ballast abgeworfen werden soll, gibt es auch für diese Aufgabenstellung ein Werkzeug.

Cocktail kann zunächst kostenlos ausprobiert werden, die Investition ist mit knapp 20 US-Dollar für eine Installation aber auch später überschaubar. Und die App hat sich über die Jahre einen tadellosen Ruf erarbeitet. Das schlanke Programm kümmert sich nicht nur um das Löschen und den Neuaufbau der Cache-Dateien, sondern kann auch für eine ganze Reihe von weiteren Wartungsarbeiten eingesetzt werden. So werden auch Browser-Cookies gelöscht und sogar beschädigte Einstellungsobjekte lassen sich damit aufspüren und entfernen.

Ansonsten den Mac seine Arbeit verrichten lassen.

Beim Start führt macOS eine Reihe von Skripten aus, die das System automatisch optimieren. Dazu gehören die Überprüfung des Dateisystems, aber auch das Komprimieren von Log-Dateien, die nicht mehr gebraucht werden. Es besteht kein Grund, hier manuell einzugreifen. Denn das richtet oft genug mehr Schaden als Nutzen an.

Eine gute Wahl an Systemwerkzeugen ist ohne Zweifel das Dienstprogramm "Speicher optimieren". Die verschiedenen Optionen bieten reichlich Möglichkeiten, wenig benutzte Dokumente in die Cloud auszulagern oder auch längst vergessene große Dateien aufzuspüren, die dann entsorgt werden können.

So strahlt der Mac in neuem Glanz.

Nachdem das System auf Vordermann gebracht ist, wird es Zeit, sich auch einmal um die Hardware zu kümmern. Zur Reinigung von MacBook und iMac genügt in aller Regel ein Mikrofasertuch. Damit wird dann das Gehäuse nebelfeucht abgewischt. Bei hartnäckiger Verschmutzung kann auch etwas handelsüblicher Glasreiniger seine Dienste tun. Wichtig ist dabei, dass stets das Tuch, nicht das Gerät, angesprüht wird.

Das gilt auch für die Reinigung der Glasabdeckung der Displays. Wer mag, nutzt einen Spezialreiniger. Etwas häufiger als im jährlichen Turnus sollte die Tastatur gesäubert werden. Denn darauf finden sich, nicht nur in der Erkältungszeit, jede Menge Keime. Schon ein einfaches antibakterielles Reinigungstuch (ohne Bleichmittel) liefert ein überzeugendes Ergebnis. Im Fachhandel gibt es aber auch spezielle Schäume oder Knetmassen, mit deren Hilfe das Eingabegerät gründlich von Schmutz und Bakterien befreit wird.

Eines sollte aber nie vergessen werden: Alles, was Strom führt, muss vor dem Putzen auch vom Strom getrennt werden!

Wer trotz der kleinen Tipps und Tricks weiterhin mit der Performance seiner Hardware nicht zufrieden ist, findet bei uns jede Menge Alternativen an neuen Produkten und Gadgets. Einfach mal vorbeischauen und beraten lassen.

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